Knochenaufbau

Knochenaufbau – sicherer Halt für Ihre Zahnimplantate

Zahnimplantate werden als künstliche Zahnwurzeln im Kieferknochen verankert und müssen den späteren Zahnersatz fest und sicher tragen. Damit das Implantat stabil einwachsen kann ist ausreichend gesunde Knochenmasse an der zu implantierenden Stelle erforderlich. Ist dieses im Vorfeld einer Implantat-Behandlung nicht der Fall, so müssen Sie auf Zahnimplantate dennoch nicht verzichten. Durch einen chirurgischen Knochenaufbau, einer Augmentation, kann der Kiefer mit bioverträglichen Knochenersatumateralien wieder hergestellt und zur Regeneration angeregt werden.

Gründe für vorhergegangenen Knochenabbau

Die Hauptursache für eine Rückbildung des Kieferknochens liegt zum einen in  Zahnkrankheiten begründet, zum anderen im Zahnverlust. Eine weitverbreitete Entzündungskrankheit ist die Parodontitis, bei der Bakterien Zahnfleisch und Kieferknochen infizieren, die sich in der Folge zurück ziehen.

Außerdem kann sich der Kieferknochen auch durch den Verlust eines Zahnes zurück bilden, wenn der Kieferknochen in der Zahnlücke für längere Zeit beim Kauen nicht mehr stimuliert wird. Der Körper wertet dieses als Signal, dass der Bereich im Mund nicht mehr gebraucht wird und stellt die Regeneration der Knochenstrukturen ein.

Verfahren zur Knochenaugmentation

Ob bei Ihnen eine Knochenaufbau angezeigt ist, ermitteln wir bereits im Vorfeld einer Implantat-Behandlung. Mit dem Digitalen Volumentomographen (DVT) können wir in einer dreidimensionalen Abbildung die betreffenden Mund- und Kieferstrukturen präzise abbilden. Ist ein Knochenaufbau angezeigt, muss zunächst ein stabiles Fundament für die künstlichen Zahnwurzeln geschaffen werden. Mit speziellem biokompatiblem Knochenersatzmaterial aus körpereigenem Knochen oder natürlichem wie synthetischem Fremdknochen kann das Knochendefizit wieder ausgeglichen werden. Das Aufbaumaterial wird in unterschiedlichen Verfahren in den Knochen eingebracht und verwächst dort zu einem stärkeren Knochenfundament.
Die bewährtesten Methoden des Knochenaufbaus in der Oralchirurgie sind der Sinuslift oder das Bone-Splitting. Nach der Einheilung des Knochenersatzmaterials werden die Zahnimplantate gesetzt. Der Kieferknochen kann mit dem Zahnimplantat und dem finalen Zahnersatz beim Kauen ganz normal belastet werden.

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